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Museen



Die Stadt Modra ist ein bedeutendes Töpferzentrum geworden dank einer ausreichenden Menge an Ton von guter Qualität in diesem Region.

Schon im Jahre 1636 gab es in Modra eine aktive Töpfergilde. Sie war der Grundschritt zu organisierter Handwerkproduktion. In der Entwicklung der Töpferei spielten die Nachkommen der "Habaner" eine wichtige Rolle. Die Habaner waren Wiedertäufer, die sich im 16. und 17. Jahrhundert auf ihrer Flucht vor Verfolgung aus Deutschland, der Schweiz und der Niederlande vor allem in Südmähren und Westslowakei siedelten (Sobotište, Leváre, Košolná, Častá, Dechtice,...). Sie hatten einen großen Einfluss auf ihre Umgebung, besonders durch ihre hervorragenden handwerklichen Fähigkeiten. In ihren legendären Töpferwerkstätten fertigten sie schöne glasierte Töpferwaren – die "Majolika Fayence", deren Technologie viel schwieriger war. Nach dem Niedergang der Habanergemeinschaften vereinigten sich die Habaner mit der Zeit mit den Ortstöpfern. Im 18. Jahrhundert war Modra schon ein bekanntes Töpferzentrum.

Im Jahre 1872 wurden Handwerkgilden aufgelöst. Den Keramikmeistern hat es Schwierigkeiten mit dem Ausbilden der jungen Töpfer gebracht. Bis zu 60 Töpfer arbeiteten derzeit in der Stadt. Im Jahre 1883 wurde in Modra eine Keramikschule (Agyagipartanműhely Modor) gegründet und damit war die Krise vorbei. Ihre Werkstatt befand sich in der südlichen Bastion, die zu dem ursprünglichen Stadtbefestigungssystem gehörte. Jozef Mička, aus Vyškov stammend, wurde der Leiter und später auch der Besitzer (1888) der Werkstatt. Auf seine Initiative hin wurde auch ein Kassler Ofen aufgebaut. Die in der Werkstatt derzeit erfolgreich produzierten bemalten Töpferwaren hatten ihre eigene Schutzmarke "MODOR". Wegen hoher Nahchfrage entwickelte und erweiterte sich inzwischen die Werkstatt schnell. In unserem Museum ist der Kassler Ofen genauso wie historische Geräte für Keramikproduktion, Keramikwaren und Keramikfiguren zu besichtigen.

Nach Jozef Mičkas Tod nahm die Keramikherstellung ab und die blühende Töpferwerkstatt geriet in Existenzgefahr. Die shlimme Situation wurde von drei enthusiastischen Ortspatrioten gerettet, da die im Jahre 1912 eine Aktiengesellschaft gründeten. Neben den traditionellen Volksmustern wendeten die Meister neue Muster an und die Produkte wurden nach Ungarn, Deutschland und Wien ausgeführt. Der erste Weltkrieg hinderte die Weiterentwicklung der Werkstatt und es wurde hier fast gar nicht gearbeitet.

Nach der Gründung der Czechoslowakischen Republik fuhr die Werkstatt mit der Keramikproduktion fort und wuchs beträchtlich. Heřman Landsfeld und Ján Ludwig brachten eine Menge neuer Muster her und das ganze Sortimet verbreitete sich. Das Musterbuch enthielt gegen 259 Zeichnungen von verschiedenen Krügen, Vasen, Feldflaschen, Tellern und Tintenfässern. In den nächsten Jahren erreichte die Keramik ein hohes Qualitätsniveau und erhielt Preise auf mehreren internationalen Ausstellungen (Grand Prix in Paris 1925, Philadelphia 1926, Barcelona 1929, Lüttich 1930).

Die von Imfried Liebscher erfundene echte rote Farbe trug wesentlich zu der Farbigkeit der Modraer Töpferei bei. Einerseits produzierte die Werkstatt die traditionelle Volkskeramik, andererseits passte sie sich ständing an den Zeitgeschmack an. Haushaltskeramik, dekorative Keramik und Baukeramik stammten aus Modra. Im Laufe der Zeit wuchs hier auch eine Gruppe von hervorragenden Keramikmeistern auf, die sich auf figürliche Keramik spezialisierten (Imrich Kóňa, Michal Škarčák, Ignác Bizmayer, Rudolf Barčík, Vincent Labaj). Ignác Bizmayer wurde als nationaler Künstler ausgezeichnet und ein Teil seines Kunstwerks kann man in dem Museum sehen. Seine Galerie finden Sie in der runden Bastion der ursprünglichen Stadtbefestigung in Modra.

Im Jahre 1952 gehörte die Werkstatt schon zu dem Genossenschaftsverband und produzierte unter dem Namen "Slowakische Volksmajolika". Im Jahre 1972 wurde das Gebäude zum Nationaldenkmal erklärt. Die ganze Produktion zog aus der Bastion in einen neu erbauten Betrieb in Modra im Jahre 1987. Alle Produkte werden bis heute handgefertigt.

Wir laden Sie herzlich zu unserem Keramikmuseum ein, das wir an der Stelle der vorherigen Werkstatt geschaffen haben.

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26.05.2018

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